Clean Eating Basics

Clean Eating ist mittlerweile recht weit verbreitet. Und vielleicht hast du auch schon einiges davon gehört. Hier erfährst du was genau es mit dem Begriff auf sich hat, woher er kommt und was die grundlegende Philosophie dahinter ist.

Was ist Clean Eating eigentlich?

Clean Eating ist keine Diät (!) sondern ein Ernährungskonzept, das uns eigentlich allen vertraut sein sollte. Es besagt im Grunde nur welche Lebensmittel für uns nährstoffreich, gesund und verwertbar sind. Dank eingängiger Marketingmaßnahmen der Lebensmittelindustrie, Zeitmangel, Fast Food Ketten, die wie Pilze aus dem Boden sprießen, einer riesigen Palette an Fertigprodukten und Ladenregale, die vor Süßigkeiten und anderen „Dickmachern“ gerade so strotzen, haben wir es leider fast schon vergessen oder verdrängt. Wie einfach ist doch schnelles Essen, wie gut schmeckt doch Zucker und Geschmacksverstärker und wie viel hübscher sehen mit Farbstoffen angereicherte Lebensmittel und Fertigprodukte aus. Ja, es ist in der Tat nicht einfach, bei solch allgegenwärtiger Versuchung standhaft zu bleiben und sich daran zu erinnern, was eigentlich für uns gut ist.

Clean Eating ist also der Schritt zurück zur Natur, zur ursprünglichen Ernährung weit weg von Farben und Geschmack aus dem Reagenzglas. Wir essen also alles was in seiner ursprünglichen Form ist, also nicht industriell verarbeitet wurde und vermeiden leere Kalorien, solche, die uns keine Nährstoffe liefern, wie Weißmehl oder Industriezucker.

Wir kochen alles frisch und verwenden keine fertigen Soßen oder Dipps und auch keine „Kochhelfer“ in Tütenform. Wir kaufen alles was frisch ist, wie Obst und Gemüse. Auf Getreide versuchen wir weit möglichst zu verzichten. Und wenn, dann gibt es Vollkorn oder besser noch Quinoa als Alternative. Für den Gang zum Supermarkt gilt generell: Wenn du 5 Minuten brauchst um die Zutaten auf der Verpackung zu studieren, lass das Produkt am besten im Regal liegen. Das gleiche gilt, wenn die Zutatenliste Dinge enthält, die nicht mehr als Nahrungsmittel zu identifizieren sind. Je mehr unnatürliche Zusätze wie Geschmacksverstärker, Konservierungs- oder künstliche Farbstoffe enthalten sind, desto weniger kann unser Körper die Nahrung sinnvoll verwerten. Deshalb sollte auch gänzlich auf Diätprodukte verzichtet werden. Die haben zwar vielleicht etwas weniger Fett oder Zucker, dafür jede Menge andere Zusatzstoffe um den Geschmack wieder auszugleichen. Also am besten erst gar nicht kaufen, sondern natürlich, naturbelassen und vollwertig ernähren.

Woher kommt Clean Eating?

Clean Eating ist wie gesagt im Prinzip nichts Neues. Geprägt wurde der Begriff maßgeblich von Tosca Reno, Kanadierin, Fitness-Model, Kolumnistin und Autorin, die auch zahlreiche Bücher zum Thema verfasst hat.

Seit einer Weile ist Clean Eating auch in Australien und Neuseeland sehr populär geworden. Hier wurde der Trend vor allem von Ashy Bines voran getrieben. Wobei beide Damen leicht unterschiedliche Ansätze verfolgen. Die Grundregeln sind jedoch weitgehend gleich.